Geschichte der Streetwear

Warum der Hoodie zum Streetwear-Klassiker wurde

Von Arbeit und Sport zu Film und Musik: Eine einfache Form erhielt viele Bedeutungen.

Ein ursprünglich praktisches Kleidungsstück

Die Recherchen des Nieuwe Instituut verorten den modernen Hoodie in Arbeits- und Sportbekleidung und beschreiben Champions Rolle bei seiner Verbreitung in den 1930er-Jahren. Die Kapuze verändert den Kopf- und Schulterbereich, während sich der einfache Körper allein oder unter anderen Schichten tragen lässt.

Film und Musik eröffneten neue Zusammenhänge

Gary Warnetts Beitrag zu Lou Stoppards Projekt verbindet den Hoodie mit Rocky, Juice und E.T. sowie Sport, Breakdance und Hip-Hop. Ein Film macht Kleidung zum Teil einer Figur; Musik verbindet sie mit Künstlern und Publikum. Das Kleidungsstück gehört nicht nur zu einer Szene.

Designer behielten die Form und veränderten die Wirkung

The Hoodie zeigte Raf-Simons-Stücke aus Herbst/Winter 1997 und 2004 sowie Rick Owens’ Mastodon-Kollektion von 2016. Länge, Volumen, Kapuze und Motive verändern eine vertraute Silhouette. Diese optischen Entscheidungen belegen weder Wärme noch Komfort oder Verarbeitungsqualität.

Dasselbe Kleidungsstück wird unterschiedlich wahrgenommen

Die Ende 2019 eröffnete Ausstellung untersuchte auch gesellschaftliche Urteile über Trägerinnen und Träger. Für manche ist der Hoodie normale Freizeitkleidung, andere erleben Vorurteile oder Misstrauen. Seine Bedeutung hängt von Situation und Blick der anderen ab, nicht nur vom Design.

Die Rolle im Outfit wählen

Ein einfarbiger Hoodie betont Form und Farbe, ein bedruckter kann im Mittelpunkt stehen. Ein offener Zipper zeigt die Schicht darunter. Unter einer Jacke verändert die Kapuze zusätzlich den Umriss. Vergleiche Maße, Innenraum und Konstruktion getrennt von der Verzierung.

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